Sex mit Hygienekonzept: Wie Sie sicher durch die Krise “kommen”

Wir klären auf, was man bei dem Besuch einer Hostess aktuell beachten sollte.

 

In Zeiten der Corona-Pandemie ist Sex ein umstrittenes Thema, das trotzdem nur bedingt Aufmerksamkeit erfahren hat. Klare Vorgaben gibt es nicht, die Kontaktbeschränkungen jedoch schließen Geschlechtsverkehr mit Fremden faktisch aus.

Der empfohlene Mindestabstand von 1,50 m ist während des Akts nur schwer einzuhalten. In den eigenen vier Wänden macht man sich darüber wohl kaum Gedanken. Doch nicht jeder hat einen festen Partner zuhause, oder will sich mit Masturbation zufrieden geben. 

Das Geschäft geht weiter

Die Bordelle sind seit Start der Pandemie geschlossen. Nur wenige durften zwischenzeitlich kurz wieder öffnen, obwohl umfangreiche Hygienekonzepte erarbeitet wurden. Aber das Sexgeschäft geht trotzdem weiter. Allein auf sämtlichen Erotikportalen auf denen die Damen für sich selbst und ihre Dienste werben, sind trotz des Lockdowns deutschlandweit tausende Anzeigen geschaltet.

Was ist zu beachten?

Generell zu beachten ist, dass sich das Virus vor allem durch Tröpfcheninfektionen verbreitet. Küssen ist also selbstredend leider ein Tabu.  Aber auch Aerosole, also kleine Schwebepartikel, die sich beim Sprechen in der Luft verteilen und von anderen eingeatmet werden, spielen bei der Ansteckung eine Rolle und können somit  beim Sex gefährlich werden.  Bisher ist leider nicht bekannt, ob man sich beim Oralverkehr anstecken kann. Fakt ist aber, dass Kondome nicht vor dem Virus schützen.

Vorsichtsmaßnahmen nötig!

Da Treffen momentan entweder im Hotel oder zuhause stattfinden, empfiehlt es sich, das Bad, Türklinken und andere benutzte Gegenstände vor und nach dem Besuch zu desinfizieren und die Hände gründlich zu waschen. Außerdem ist es notwendig, dass Sie für den Notfall Ihre Kontaktdaten bei der Dame angeben: Name, Adresse, Telefonnummer und Zeitpunkt des Kontaktes. Diese Daten müssen für vier Wochen aufbewahrt werden. 

Zudem ist während des gesamtes Treffens eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen, um das Risiko der Tröpfchen- und Luftübertragung zu reduzieren. Das mag dem ein oder anderen vielleicht komisch vorkommen, im Vergleich zu den möglichen Folgen ist es jedoch nur ein kleiner Nachteil. Denken Sie hierbei nicht nur an sich, sondern auch an ihr Gegenüber und ihren Umkreis. Sicherheit geht vor.